Eddy

Eddy

  • Rasse: Appenzeller Mischling
  • Farbe: braun- weiß
  • Fell: Kurzhaar
  • Gewicht: 25 kg
  • Kastriert: chemisch kastriert
  • Verträglichkeit mit anderen Hunden: Ja
  • Verträglichkeit mit Katzen / Kleintieren: eigene Katzen im Haushalt ok

Der Mischlingsrüde Eddy wurde bei uns abgegeben. Er ist ein dickköpfiger Jungspund, der noch so einiges lernen muss, damit das Mensch- Hund- Zusammenleben harmonisch funktionieren kann. Aber Eddy ist clever, hat viel Potenzial und kann, besonders unter guter Anleitung, noch einiges lernen.

Unser Eddy ist ein unternehmenslustiger und gelehriger Hund. Entspannung draußen gehört (noch) nicht zu seinen Stärken. Er verhält sich in ungewohnten Situationen ziemlich reduziert. Fühlt er sich sicherer, neigt er dazu auf diese mit Lautstärke und Dynamik zu reagieren. In der Ruhe liegt bei Eddy die Kraft, die braucht er unbedingt, wenn es darum geht, neues zu lernen und positiv zu erfahren.
Er braucht unbedingt Menschen, die ihn viel anleiten und Mr. Kontrolletti helfen, Verantwortung abzugeben!

Da Eddy ziemlich reizempfänglich ist und kein leises Stimmchen hat, wünschen wir ihm eine ländliche Umgebung in der es nicht weiter schlimm ist, wenn er mal mal lauter wird.
Eddy ist bisher mit anderen Hunden verträglich, wenn auch manchmal ungestüm.

Fotos by: Petra Radetzky, www.blickwinkel-pr.de

Max

Max

  • Geboren: ca. 2019 geboren
  • Rasse: Labrador- Mischling
  • Farbe: schwarz
  • Fell: Kurzhaar
  • Gewicht/Größe: großer Hund
  • Kastriert: nein
  • Verträglichkeit mit anderen Hunden: ja
  • Verträglichkeit mit Katzen / Kleintieren: unbekannt
Der Labradormischlingsrüde Max stammt aus einer Beschlagnahmung. Bisher zeigt er sich freundlich und verspielt, darf aber gerne noch einiges lernen Im neuen Zuhause. Er ist ein Powerpaket und gibt gerne die Richtung vor, wenn man ihn lässt. Hier ist also Konsequenz angesagt! Er ist als Grüner Hund eingestuft, Das bedeutet, dass er auch als Anfängerhund geeignet ist. Mit anderen Hunden versteht er sich sehr gut, gerne vermitteln wir ihn als Zweithund. Kinder sollten standfest sein, da er ein stürmischer Zeitgenosse sein kann. Fotos by Tierfotografie Natascha Hoffmann
Bones

Bones

  • Geboren: 02/2019
  • Rasse: American Staffordshire
  • Farbe: Schwarz-Weiß
  • Fell: Kurzhaar
  • Gewicht: ca. 30 kg
  • Kastriert: Ja
  • Verträglichkeit mit anderen Hunden: Weibchen meist ok, Rüden schwierig
  • Verträglichkeit mit Katzen / Kleintieren: Nein (Beutetrieb)
  • Besonderheiten: Listenhund (Sachkundenachweis erforderlich)
  • Bones – ein Hund, der seinen Freiraum braucht

Bones kam im jungen Alter von einem Jahr aus einer Beschlagnahmung zu uns und macht sich seither selbst ein wenig das Leben schwer.

Der Rüde ist Fremden gegenüber sehr misstrauisch und sein Motto lautet leider „Angriff ist die beste Verteidigung“. Dabei fackelt er auch nicht lange und kommuniziert leider nicht gut, wenn er Abstand braucht oder ihm eine Situation nicht geheuer ist. Er braucht lange, bis er zu neuen Personen Vertrauen fasst. Hat man diese Hürde aber einmal überwunden und man schafft es in seinen „auserwählen Kreis“, freut er sich wie Bolle, wenn er seine Menschen sieht und kann es kaum erwarten, raus zu kommen, Gassi zu gehen oder zu spielen.

Mit seinen regelmäßigen Gassigehern hat Bones viel Freude am Training und wird dabei auch immer aufmerksamer. Unterwegs hat er es grundsätzlich eilig und will Energie rauslassen. Inzwischen hat er aber gelernt, nicht mehr durchgängig an der Leine zu ziehen und kennt einige Kommandos, die er auch vorbildlich befolgt. Selbst in Situationen, in denen er aufgeregt ist (Hundebegegnungen, andere Tiere, etc.). Man merkt zwar deutlich seine Anspannung, aber er bleibt aufnahmefähig und kooperativ. Und auch wenn die Energie mal überschwappt und er beispielsweise bei einer Hundebegegnung nach vorne geht, lässt er sich schnell wieder beruhigen, wenn man weiß wie. 

Wichtig ist, dass man ihm seinen Freiraum lässt und nicht zu viel auf einmal von ihm erwartet. Er fühlt sich schnell eingeengt und kann in solchen Situationen negativ reagieren. Auch Menschen gegenüber, die er lange kennt und denen er vertraut. So läuft er zum Beispiel viel besser an der Schleppleine als an der kurzen Leine und zeigt sich dann auch viel kooperativer. Er lässt sich auch nicht überall anfassen und wird gerne mal ungemütlich, wenn man seine Geduld (die nicht besonders groß ist) strapaziert.

Seine Menschen müssen ihm klare Grenzen setzen und diese absolut konsequent einhalten. Denn jede Nachlässigkeit nutzt er sofort aus. Besonders im neuen Zuhause. Die Kombination aus Statusverhalten und Unsicherheit führt dazu, dass er versucht, die Kontrolle zu übernehmen, wenn er die Chance dazu sieht. Dies kann durchaus auch unter Einsatz seiner Zähne erfolgen. Daher wird auch der Maulkorb vermutlich immer Bestandteil seines Alltags sein.

Interessenten müssen sich auf eine lange Kennenlernphase einstellen um langsam Vertrauen aufzubauen. Die Arbeit mit professionellen Hundetrainern sehen wir als unerlässlich. Wir können ihn uns gut bei einer einzelnen Person vorstellen. In einer Familie müssen zwingend alle an einem Strang ziehen, was die Erziehung und Durchsetzung von Grenzen angeht. Ein vorheriges Kennenlernen und gemeinsames Training mit jeder Person sind zwingend notwendig. Kinder sollten nicht im Haushalt leben. Er hat einen ausgeprägten Beutetrieb, daher sollten keine Katzen, Kleintiere oder kleinere Hunde im Haushalt leben.