Liv & Urmel

Liv & Urmel

Dürfen wir vorstellen: Liv und Urmel – zwei Kaninchen mit ganz besonderer Geschichte und noch besondererem Charme!

Liv, unsere kleine Dame, hat ein ganz unverwechselbares Merkmal: ihre zauberhaft geknickten Schnurrhaare, die ihr einen leicht verdutzten, aber umso herzigeren Ausdruck verleihen. Was sie außerdem besonders macht: Liv hat einen etwas eigenwilligen Orientierungssinn und findet nicht immer auf Anhieb den direkten Weg – aber das macht sie nur noch sympathischer. Sie braucht eine ruhige, sichere Umgebung, in der sie sich gut zurechtfinden kann, und ein geduldiges Herzchen, das ihr diese bietet.

Urmel, 2–3 Jahre alt, ist ein charmanter Löwenkopf-Mix und das flauschigste Wesen, das man sich vorstellen kann! Sein prächtiges Fell macht ihn zum echten Hingucker – erfordert aber auch etwas Einsatz: Entweder regelmäßige, intensive Fellpflege oder ein Scheren alle vier Wochen, damit er sich rundum wohlfühlt. Urmel ist kastriert und ein echter Gentleman.

Beide sind zahm und menschenbezogen – sie lassen sich anfassen und genießen den Kontakt zu ihren Menschen.

Liv und Urmel werden ausschließlich gemeinsam abgegeben, denn was wären die beiden ohne einander? Sie sind ein echtes Team!

Eine Innen- wie auch Außenhaltung ist grundsätzlich möglich. Da Urmel jedoch regelmäßige Fellpflege benötigt und Liv ihre kleine Besonderheit mitbringt, würden wir uns eine Innenhaltung für die beiden sehr wünschen – das macht die tägliche Fürsorge einfacher und die zwei können noch mehr Teil des Familienlebens werden.

Klage gegen Bundesrepublik: „Bund lässt uns im Stich!“

Klage gegen Bundesrepublik: „Bund lässt uns im Stich!“

Auch das Tierheim Trier arbeitet zunehmend an der Belastungsgrenze. Deshalb unterstützt der Verein die heute eingereichte Klage des Deutschen Tierschutzbundes gegen die Bundesrepublik, vertreten durch das Bundeslandwirtschaftsministerium. Trotz Versprechen im Koalitionsvertrag hatte die Regierung im Bundeshaushalt 2026 erneut keine Mittel für den praktischen Tierschutz vor Ort bereitgestellt. Der Deutsche Tierschutzbund sieht den Bund aufgrund des Staatsziels Tierschutz im Grundgesetz auch in einer finanziellen Verpflichtung und will dies nun erstmals gerichtlich klären lassen. 

Die Situation spitzt sich seit Jahren zu. Immer mehr Tiere bleiben immer länger bei uns, während sowohl die Kosten, die Auflagen als auch der notwendige Investitionsbedarf massiv steigen. Der Tierschutz ist als Staatsziel im Grundgesetz verankert. Trotzdem werden wir seit Jahren allein gelassen. 

Nach Angaben des Deutschen Tierschutzbundes besteht bundesweit ein Investitionsbedarf in dreistelliger Millionenhöhe in Tierheimen und tierheimähnlichen Einrichtungen. Viele kämpfen mit maroden Gebäuden, gestiegenen Energie- und Tierarztkosten sowie verschärften Vorgaben etwa im Bereich Tierseuchen- und Arbeitsschutz

Der Bund zieht sich bisher aus der finanziellen Verantwortung und verweist auf die Zuständigkeit der Kommunen. Dabei zeigt die sogenannte “Sportmilliarde” was möglich ist, wenn der politische Wille da ist: Städte und Gemeinden können beim Bund seit Kurzem Mittel für die Sanierung kommunaler Sportstätten beantragen. Das braucht es auch für den Tierschutz! Auch mit Blick auf das Ordnungsrecht bleibt die Bundesregierung untätig: Wichtige Maßnahmen, um den karitativen Tierschutz zu entlasten, etwa eine bundesweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen oder ein für Tierhalter verpflichtender Sachkundenachweis vor der Tieranschaffung, fehlen bis heute.  

Schmusi

Schmusi

Schmusi hat Interessenten. Unser Schmusi ist ein etwa 1 Jahr alter Zwergwidder-Mix, der aktuell noch zeigt, dass er seinen eigenen Kopf hat. Momentan reagiert er recht abwehrend und aggressiv und neigt dazu zu beißen – daher ist er nicht für Kinder geeignet.

Trotz seines schwierigen Verhaltens glauben wir, dass in Schmusi viel Potenzial steckt. Oft hilft gerade die passende Gesellschaft dabei, mehr Sicherheit und Ausgeglichenheit zu entwickeln. Deshalb wünschen wir uns für ihn ein Zuhause bei anderen Kaninchen ähnlicher Größe, an denen er sich orientieren kann.

Schmusi lebt derzeit in Außenhaltung und soll auch weiterhin artgerecht mit viel Platz, Rückzugsmöglichkeiten und Beschäftigungsmöglichkeiten gehalten werden.

Für ihn suchen wir geduldige, erfahrene Menschen, die ihn nicht bedrängen und ihm die Zeit geben, die er braucht.


Schmusi wünscht sich:

  • Ein Zuhause ohne Kinder
  • Artgerechte Außenhaltung
  • Gesellschaft anderer Kaninchen ähnlicher Größe
  • Geduldige und erfahrene Halter

Schmusi ist kein „einfaches“ Kaninchen – aber vielleicht wartet irgendwo genau der Mensch, der ihm die Chance gibt, die er braucht.

Tommy

Tommy

Ein hübscher und frecher Kerl – das ist unser Tommy. Der charmante Kater wurde ursprünglich privat untergebracht, jedoch leider nie wieder von seinem Besitzer abgeholt. Nun wartet Tommy bei uns im Tierheim auf Menschen, die ihm ein echtes Für-immer-Zuhause schenken möchten.

Tommy ist ein selbstbewusster, imposanter Kater mit Charakter, der genau weiß, wie er Aufmerksamkeit bekommt. Trotz seiner coolen Art genießt er die Nähe zu Menschen und bringt mit seinem frechen Wesen jede Menge Charme mit.

Seine Besonderheit: Tommy ist Leukose-positiv. Leukose gehört – ähnlich wie FIV – zu den Viruserkrankungen, auf die alle Katzen bei uns getestet werden. Aktuell beeinträchtigt ihn die Infektion jedoch überhaupt nicht und Tommy zeigt sich fit und lebensfroh.

Da Leukose bei direktem Kontakt auf andere Katzen übertragbar ist, sollte Tommy entweder:

  • zu bereits Leukose-positiven Katzen vermittelt werden oder
  • als Einzelkatze leben.

Außerdem empfehlen wir für ihn reine Wohnungshaltung, gerne mit gesichertem Balkon oder gesichertem Garten.


Tommy wünscht sich:

  • Ein liebevolles Zuhause mit viel Aufmerksamkeit
  • Wohnungshaltung, gerne mit gesichertem Balkon
  • Entweder Einzelhaltung oder Gesellschaft anderer Leukose-positiver Katzen
  • Menschen, die ihm trotz Diagnose eine Chance geben

Lillifee

Lillifee

Unsere Lillifee ist etwa 2–3 Jahre alt und eine ganz besondere Katze, die Menschen mit Geduld, Verständnis und Katzenerfahrung sucht. Lillifee wird nur zusammen mit unserem Kater Silvester vermittelt.

Als sie zu uns kam, war sie im Katzenzimmer zunächst so überfordert, dass sie ihr sicheres Brettchen kaum verlassen hat. Die Situation hat sie so gestresst, dass sie sich teilweise nicht einmal getraut hat, zur Toilette zu gehen. Deshalb durfte sie später in unser Außen-Gehege umziehen – und dort zeigte sich nach und nach eine andere Seite von ihr.

Lillifee begann vorsichtig aufzutauen, suchte aktiv den Kontakt zu anderen Katzen und zeigte deutlich, wie sozial sie eigentlich ist. Besonders mit unserem Kater Silvester hat sie inzwischen Freundschaft geschlossen – die beiden dürfen daher sehr gerne gemeinsam vermittelt werden.

Menschen gegenüber ist Lillifee weiterhin scheu und vorsichtig, aber keineswegs desinteressiert. Sie sitzt meist gut sichtbar irgendwo im Raum, beobachtet alles ganz genau und lässt Menschen mittlerweile auch recht nah an sich heran. Mit viel Zeit, Ruhe und Geduld sehen wir bei ihr definitiv noch Potenzial für mehr Vertrauen.

Für Lillifee wünschen wir uns ein ruhiges Zuhause bei erfahrenen Katzenhaltern, die keine Erwartungen an sie stellen und ihr einfach Zeit geben, anzukommen. Außerdem braucht sie unbedingt Freigang in einer ruhigen Umgebung.


Lillifee wünscht sich:

  • Ein ruhiges Zuhause bei erfahrenen Katzenmenschen
  • Sehr viel Geduld und Verständnis
  • Unbedingt Freigang
  • Gerne gemeinsam mit Kater Silvester oder zu sozialen Katzen